Altötting/München Das Forschungsprogramm „geschlossener Wasserkreislauf in der Industrie“, das auf Antrag von MdL Martin Huber vom Bayerischen Landtag beschlossen wurde, ist im Zeitplan. Das erfuhr der Heimatabgeordnete auf Nachfrage beim bayerischen Umweltministerium. Bei diesem Projekt geht es um die Herstellung eines Stoffkreislaufs innerhalb der Industrieproduktion in bayerischen Industrieunternehmen, um die Einleitung von Abwässern in die Umgebung zu vermeiden. „Das Forschungsprogramm soll langfristig dafür sorgen, dass bayerische Unternehmen unterstützt werden, einen Ressourcenkreislauf des Rohstoffs Wasser im Produktionskreislauf zu verwirklichen“, erklärt dazu MdL Martin Huber. Das Vorhaben läuft seit Mai 2020. Es wird voraussichtlich plangemäß im Juni 2022 abgeschlossen werden, da der aktuelle Bearbeitungsstand dem vereinbarten Zeitplan entspricht.

Von den projektierten Arbeitspaketen wurden bislang drei weitgehend erledigt:

· Darstellung verfügbarer Plattformtechnologien zur Unterstützung einer weitgehend
abwasserfreien Produktion bei relevanten Abwasseranfallstellen,

· Erarbeitung eines praxisrelevanten Bewertungssystems für die verfügbaren
Plattformtechnologien,

· Charakterisierung des Industriestandortes Gendorf im Hinblick auf das Potenzial für
die Anwendung und Weiterentwicklung geeigneter Plattformtechnologien.

Mit einem vierten Arbeitspaket wurde begonnen:
· Potenzialanalyse für die Anwendung geeigneter Plattformtechnologien
bei
ausgewählten Abwasseranfallstellen am Standort Gendorf.

Die erarbeiteten Ergebnisse und Methoden sollen nach Abschluss des Vorhabens auch für
andere Industriestandorte in allgemein nutzbarer Form zugänglich gemacht werden.

„Ich werde auch weiterhin bei diesem Projekt dran bleiben, das für unsere Region enorm
wichtig, aber auch weit darüber hinaus von Interesse ist“, so Martin Huber.