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Besuch der Heimvolksschule Fürstenzell: "Nicht nur Heim, sondern Heimat"

MdL Taubeneder und MdL Huber sehen großes Potential im Trägerwechsel

06.03.2020 | Büro MdL Taubeneder
(v.l.) Stiftungsvorsitzender Johannes Erbertseder, MdL Martin Huber, Schulleiterin Bettina Mischko, MdL Walter Taubeneder, (komm.) Einrichtungsleiter Maik Hollstein, KiTa-Leiterin Brigitte Krompass und Erziehungsleiterin Bettina Zauner
(v.l.) Stiftungsvorsitzender Johannes Erbertseder, MdL Martin Huber, Schulleiterin Bettina Mischko, MdL Walter Taubeneder, (komm.) Einrichtungsleiter Maik Hollstein, KiTa-Leiterin Brigitte Krompass und Erziehungsleiterin Bettina Zauner

Fürstenzell. Der Trägerwechsel ist perfekt. Seit Januar 2020 ist die Heimvolksschule und Kindertagesstätte St. Maria Fürstenzell in Trägerschaft der Stiftung SLW Seraphisches Liebeswerk Altötting, dem Kinderhilfswerk der Kapuziner in Bayern. Benannt ist das SLW nach Franz von Assisi, dem ‚seraphischen Heiligen‘, der – wie die Seraphen – in der Gottesliebe brennt und diese an seine Nächsten weitergibt. Das Seraphische Liebeswerk steht demnach für ‚Caritas im franziskanischen Sinne‘ und wurde gegründet 1889 als Antwort auf die soziale Frage zur Unterstützung hilfsbedürftiger und verwaister Kinder, erklärte der erste Vorsitzende Johannes Erbertseder bei einem Ortstermin in Heimvolksschule und Kindertagesstätte St. Maria Fürstenzell.

Gemeinsam mit seinem Kollegen im Bayerischen Landtag, Martin Huber, der zugleich Mitglied im Stiftungsrat des Seraphischen Liebeswerkes in Altötting ist, hat MdL Walter Taubeneder die Einrichtung in seinem Stimmkreis besucht. „Bereits Ostern 2017 hat uns ein Brief der Ordensschwestern der Heimvolksschule in Fürstenzell erreicht – mit einem Hilferuf! Denn sie selbst haben sich nicht mehr in der Lage gesehen, die Schule weiter zu betreiben und wollten die Schule abgeben – das Haus hat sehr gut zu unserem Konzept und unseren anderen Einrichtungen gepasst“, so Erbertseder weiter. Schon allein weil sich in den letzten Jahrzehnten die pädagogischen Konzepte, die Verantwortlichkeiten sowie die Rahmenbedingungen stark verändert hätten, hat sich das Liebeswerk in der Verantwortung gesehen mit ihrer Kompetenz die Einrichtung samt Schule und Hort zu übernehmen. „Auch die Mitarbeiter, die den Schritt des Trägerwechsels mitgegangen sind, wurden komplett übernommen“, kann der Trägervorsitzende mitteilen. Auch zur Freude von Schulleiterin Bettina Mischko, die das Erfolgskonzept der Heimvolksschule in Fürstenzell folgendermaßen zusammenfasst: „ Als private, aber staatlich anerkannte Grund- und Mittelschule legen wir sehr großen Wert auf eine christliche Werteerziehung, in der wir alle, die zu unserer Schulfamilie gehören, in ihrer Persönlichkeit achten und in ihrer Identitätsbildung begleiten wollen. Mit unserem Konzept wollen wir den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern helfen, den Schulalltag erfolgreich zu bewältigen und ihnen durch die Vermittlung von Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen und Basiswissen Wege zur Lebensbewältigung aufzeigen. Dabei sind uns gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Toleranz als auch Eigenverantwortung besonders wichtig.“ Die Schule sei nicht sprengelgebunden, daher könne man auf ein großes Einzugsgebiet zurückgreifen. Außerdem sei das Konzept der Heimvolksschule immer noch einzigartig, insofern als dass die Nachmittagsbetreuung nach wie vor komplett in Händen von pädagogischem Fachpersonal liege. „Zudem ist die Betreuung hier vielleicht noch intensiver und individueller als andernorts. Hier findet jeder nicht nur ein Heim, sondern eine Heimat“, will Mischko ergänzen. Es sei einfach eine Schule mit Herz.

Das Betreiben der Heimeinrichtung gestalte sich nach wie vor defizitär. „Wir wollen hier wieder auf gesunde Beine kommen und entwickeln entsprechende Konzepte, um das Internat wieder mit Leben zu füllen – zunächst für 16 Plätze“, erklärt auch Maik Hollstein, der Verantwortliche des SLW vor Ort.

Dr. Martin Huber MdL

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