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16.01.2020 | München/Altötting

MdL Martin Huber fordert mehr „ökologischen Lärmschutz“ mit integrierter Photovoltaikanlage

Anlage in Neuötting könnte als Vorbild dienen

Altötting. Der Landtagsabgeordnete Martin Huber setzt sich intensiv für ein Sonderprogramm für ökologischen Lärmschutz mit integrierter Photovoltaikanlage ein. Den Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Dr. Hans Reichhart hat er bereits um Unterstützung gebeten.

„Bayern steht für innovativen Klimaschutz. Im Zuge der Wasserstoffstrategie werden in Bayern weitere Kapazitäten an erneuerbarer Energie gebraucht. Um wirklich grünen Wasserstoff zu erzeugen, wäre die Etablierung von ökologischen Lärmschutzalternativen ein guter Weg. Dadurch kann ohne weiteren Flächenverbrauch Solarenergie genutzt werden“, so Huber.

Im Verkehrssektor gibt es Bereiche, die bisher ungenutzt sind. Zugleich lässt sich in diesem Zusammenhang auch der Lärmschutz an geeigneten Abschnitten verbessern. Besonders an Autobahnen und stark befahrenen Straßen kann hier der Lärmschutz mit ökologischem Nutzen verbunden werden. Die Idee ist: Innovativ bauen, eine Lärmschutzwand mit Durchblick, die gleichzeitig Strom erzeugt.

In Neuötting (Landkreis Altötting) ist eine Photovoltaik Lärmschutzwand seit Jahren erfolgreich in Betrieb. Pro Jahr werden mit der Anlage (234 Meter lang und 5 Meter hoch) durchschnittlich rund 51.500 Kilowattstunden erzeugt. „Das Potential solcher Anlagen möchte ich für ganz Bayern nutzen, denn das besondere ist, dass Schall absorbiert und gleichzeitig Strom generiert wird“, erklärt Huber. 

 

„Wenn wir in Bayern im Zuge unserer Wasserstoffstrategie ohnehin weitere Kapazitäten an erneuerbarer Energie brauchen, um auch wirklich grünen Wasserstoff zu erzeugen, wäre die Etablierung von ökologischen Lärmschutzalternativen ein guter Weg. Dadurch können wir ohne weiteren Flächenverbrauch Solarenergie nutzen“, so Huber abschließend.