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Pilotprojekt in Gendorf: Das sind die nächsten Schritte

Initiative von MdL Huber schreitet voran

04.11.2019 | München/Burgkirchen
Der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet
Der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet

Burgkirchen. Erstmals hatte Landrat Erwin Schneider Anfang 2018 die Idee von geschlossenen Wasserkreisläufen in der Industrieproduktion zur öffentlichen Diskussion gestellt. MdL Martin Huber griff das Thema einige Monate später auf. Und jetzt gibt es eine Ansage aus dem Umweltministerium, die für das Bayerische Chemiedreieck Perspektiven eröffnet.

Nach Schneiders Vorstellungen müssten in einem geschlossenen Kreislaufsystem zuerst die tatsächlichen Abwässer vom Restwasser, also dem nur erwärmten, aber nicht belasteten Kühlwasser getrennt werden. Die Wiederverwertung der belasteten Abwässer solle über Verdampfung erfolgen. Der übrig bleibende, mit Schadstoffen angereicherte Feststoffrest könnte über Deponien bzw. Unter-Tage-Lagerstätten entsorgt werden.

MdL Martin Huber hat die Idee einer möglicherweise komplett abwasserfreien Industrieproduktion im Landkreis kurz darauf aufgegriffen. Statt die zwar weitgehend gereinigten, aber doch nicht gänzlich unbelasteten Abwässer wie bisher in die Flüsse zu leiten, favorisiert Huber die Idee, auf einen komplett geschlossenen Kreislauf umzustellen. In dieser Richtung zu forschen und ein entsprechendes Pilotprojekt zu initiieren, hat Huber bei der Staatsregierung angeregt. Optimaler Standort dafür wäre seiner Ansicht nach das Chemiedreieck.

Quelle: Alt-Neuöttinger Anzeiger, 26. Oktober 2019

Dr. Martin Huber MdL

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