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Martin Huber will Region an 2. Stammstrecke anbinden

Entwicklung entsprechender Neufahrzeuge schreitet voran

19.02.2019 | Büro MdL Martin Huber
Olaf Schneider / pixelio.de
Olaf Schneider / pixelio.de

Die Menschen aus unserer Region sollen durch eine Anbindung an die 2. Stammstrecke in München profitieren. Einen entsprechenden Antrag dazu hat Landtagsabgeordneter Martin Huber bereits 2017 in den Bayerischen Landtag eingebracht, der am 30.5.2017 beschlossen wurde. (Drucksache 17/16026). Inzwischen ist die Konzeption zur Umsetzung des Beschlusses weiter fortgeschritten, wie Martin Huber auf Nachfrage beim Bayerischen Verkehrsministerium erfahren hat. 

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft entwickelt nun im Rahmen der Ausschreibung zum 1. Münchener S-Bahn-Vertrag Anforderungen an ein Neufahrzeug für die S-Bahn München. Dieses Neufahrzeug soll auch auf dem erweiterten Liniennetz der S-Bahn München als sogenannte Regional-S-Bahn eingesetzt werden. Die Regional-S-Bahnen und die „klassischen“ S-Bahnen sollen in Zukunft sowohl durch die bestehende Stammstrecke als auch durch die 2. Stammstrecke verkehren. Der Stammstreckenbereich wird im Wesentlichen baulich durch eine Bahnsteiglänge von maximal 210 m, eine Bahnsteighöhe von 96 cm und eine Leit- und Sicherungstechnik bestimmt, die eine sehr dichte Zugfolge ermöglicht. Diese Rahmenbedingungen bestimmen auch entscheidend die Konzeption der neuen S-Bahnfahrzeuge.


Wie das Bayerische Verkehrsministerium Martin Huber weiter mitteilte, befindet sich die Fahrzeugentwicklung derzeit in der Phase der Erarbeitung der Konzeptstudien. Hinsichtlich der Bahnsteighöhen wird von einer Referenzhöhe von 96 cm ausgegangen, wobei außerhalb des heutigen S-Bahn-Netzes auch Bahnsteighöhen mit 76 cm bedient werden müssen. Die Barrierefreiheit wird hier durch fahrzeugseitige Hilfsmittel sichergestellt. Stationen bzw. Bahnsteige, die nur durch Regional-S-Bahnen bedient werden, werden auf 96 cm Höhe umgebaut.


„Die Regional-S-Bahnen tragen den stetig zunehmenden Pendlerbeziehungen Rechnung, die weit über die heutigen Endpunkte der S-Bahn hinausgehen,“ erläutert Dr. Martin Huber. „Damit lassen sich direkte und attraktive Verbindungen aus der Metropolregion zu den zentralen Punkten in der Münchner Innenstadt ermöglichen.“ Mit Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke sind zunächst Regional-S-Bahnen bis Landshut, Buchloe und Augsburg vorgesehen. "Nach der Elektrifizierung der ABS 38, die ja nun auch im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ist, muss auch die Region Altötting/Mühldorf von den neuen Zügen profitieren," fordert Martin Huber. Auch wenn bis zur geplanten Fertigstellung der 2. Stammstrecke im Jahr 2026 noch Zeit ist, müsse bereits jetzt darauf gedrungen werden, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass auch die Region davon profitiert, so der Altöttinger Landtagsabgeordnete abschließend.

Dr. Martin Huber MdL

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