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ABS 38 kommt komplett in den vordringlichen Bedarf

Gesamtprojektkosten von 1,6 Milliarden Euro - starkes Signal für Region

08.11.2018 | Altötting

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, MdB hat offiziell bestätigt, dass die komplette Strecke zwischen München und Salzburg der ABS 38 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans kommt, worin auch der zweigleisige Ausbau, die Elektrifizierung einschließlich der Stichstrecke nach Burghausen sowie der Bau der Walpertskirchener Spange als Anschluss Südostoberbayerns an den Flughafen München beinhaltet sind.

Parlamentarischer Staatssekretär Stephan Mayer MdB:

„Ich freue mich sehr, dass sich mein intensiver und engagierter Einsatz gelohnt hat und von Erfolg gekrönt ist, indem der Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die enorm wichtige Bahnstrecke ABS 38 vom potentiellen nun in den vordringlichen Bedarf höhergestuft hat. Das zeigt, dass die Bundesregierung Wort hält und insbesondere den wirtschaftlich bedeutsamen und erfolgreichen südostbayerischen Raum nachdrücklich unterstützt. Diese Entscheidung fügt sich ein in eine Reihe erfreulicher Maßnahmen zur deutlichen Verbesserung der Infrastruktur, wie beispielsweise zum Weiterbau der A 94 und zur Erweiterung des Güterterminals in Burghausen. Die Höherstufung der ABS 38 ist auch aus der Perspektive so immens wichtig, weil die Prognosen klar in die Richtung gehen, dass sich die Gütermengen der chemischen Industriebetriebe von derzeit jährlich etwa 5 Mio. Tonnen auf rund 6,5 Mio. Tonnen im Jahr 2022  und auf rund 8,5 Mio. Tonnen im Jahr 2030 erhöhen werden. Jetzt geht es darum, die weiteren Planungen des zweigleisigen Bahnausbaus mit Hochdruck voranzutreiben.“

MdL Martin Huber zeigt sich ebenfalls hocherfreut:

„Wir haben in der Landtagsfraktion gemeinsam mit der Staatsregierung immer wieder deutlich gemacht, dass die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur lebenswichtig für das bayerische Chemiedreieck ist. Das Projekt ABS München– Mühldorf – Freilassing beinhaltet ergänzend zu den bereits im Vordringlichen Bedarf enthaltenen Maßnahmen noch Reisezeitverkürzungen und den zweigleisigen Ausbau Tüßling – Freilassing. Es handelt sich hier um Gesamtprojektkosten von 1,6 Mrd. Euro. Der optimierte Planfall ABS Regensburg – Mühldorf wiederum umfasst unter anderem die Elektrifizierung der Strecke zwischen Landshut und Mühldorf. Die Gesamtkosten belaufen sich hier auf 137 Mio. Euro. Auch im aktuellen Koalitionsvertrag der neuen bayerischen Staatsregierung wird dieses Thema ausdrücklich erwähnt. Jetzt gilt es, dass Bund und Land quasi Hand in Hand die weitere Umsetzung zügig anpacken.“

Dr. Martin Huber MdL

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