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„Kommunal vor Kommerz“ – Dr. Martin Huber und Dr. Tobias Windhorst gegen kommerzielle Förderung von Tiefenwasser in Weiding

10.08.2018


„Die öffentliche Wasserversorgung muss erst langfristig gesichert sein, bevor Tiefenwasser für eine kommerzielle Nutzung gefördert werden darf!“

Mit Bitte um Unterstützung dieser Forderung haben sich Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber und Tögings Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst an Staatsminister Dr. Marcel Huber gewandt. Martin Huber betont: „Hier muss gelten: Kommunal vor Kommerz!“.

Hintergrund der Initiative sind Meldungen über die Absicht der Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl gehört, Tiefenwasser in Weiding kommerziell zu fördern.

Erster Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst stellt sich vehement gegen eine kommerzielle Ausbeutung von regionalen Trinkwasserreserven. „Es darf nicht sein, dass kommerzielle Wasserräuber das Wasser aus unserer Region ausbeuten, um es anderswo teuer zu verkaufen, während gleichzeitig die öffentliche Wasserversorgung in der gesamten Region auf tönernen Füßen steht!“

Dabei weisen sie auch auf die bereits bestehende Verunsicherung der Bevölkerung in Bezug auf die PFOA-Problematik und die hohe Nitratbelastung in manchen Bereichen in der Region hin. In der Stadt Töging a. Inn sei das derzeitige Wasserschutzgebiet dauerhaft nicht mehr aufrechtzuerhalten. Auch die Stadt Mühldorf habe derzeit kein dauerhaft gesichertes Wasserschutzgebiet, ebenso steht ein Gutachten zu den Grundwasserverhältnissen der Inn-Niederterrasse seit Jahren aus.

„Solange die öffentliche Trinkwasserversorgung in der Region nicht langfristig und dauerhaft gesichert ist, darf es keine rein kommerzielle Nutzung von Tiefenwasser geben“, erklären Huber und Windhorst zusammenfassend und hoffen hierbei auf Unterstützung aus dem bayerischen Umweltministerium.

Bild: Petra Wiedenbrück / pixelio.de

Dr. Martin Huber MdL

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