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Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber fordert Forschungsprogramm zum Umweltschutz im Umfeld von Industrieanlagen

25.05.2018

Geschlossene Wasserkreisläufe in Industrieanlagen sollen für die Zukunft einen nachhaltigen Umweltschutz sicherstellen. Ziel: Mit einem Forschungsprojekt soll bei Produktionsprozessen ein Stoffaustrag in die Umwelt verhindert werden. Boden und Gewässerschutz sollen im Zentrum der Forschung stehen.

Altötting/ München. Martin Huber MdL fordert von der Bayerischen Staatsregierung ein Forschungsprojekt für geschlossene Stoffkreisläufe in Industrieanlagen aufzulegen.

Was sperrig klingt, ist einfach zu erklären: Martin Huber will, dass der Stoffkreislauf in Industrieanlagen geschlossen wird. Heißt: Wasser soll künftig innerhalb der Anlage wiederverwendet werden, um den Austausch mit der Umwelt quasi auf Null zu setzen. „Damit können wir den Eintrag von schädlichen Stoffen in Böden und Wasser verhindern.“

Pilotregion Landkreis Altötting?

Martin Huber bringt als Pilotregion den Landkreis Altötting ins Spiel. Im Chemiedreieck könnte die Forschung an ganz praktischen Fällen erfolgen. „Situationen, wie sie in einigen Gemeinden unseres Landkreises mit PFOA im Grundwasser bestehen, sollen mit dieser Forschung zukünftig vermieden werden.“

Ziel, so der Abgeordnete, sei es, bei bayerischen Unternehmen die Einführung eines Ressourcenkreislaufs zu unterstützen. „Wir wollen keinen Eintrag von gesundheitsgefährdenden Stoffen in Natur und Umwelt und Risikoquellen von vorneherein ausschließen.“

Industrie ins Boot holen

Martin Huber will, dass die Forschung in diesem Bereich vorangebracht wird. Das könne nur klappen, wenn alle Beteiligten kooperativ daran arbeiten. „Für mich ist klar, dass sich die Industrie an weiteren Projekten und mit „best practice“-Beispielen auch finanziell beteiligen muss“, so der CSU-Politiker. In welcher Form müsse dann bei der konkreten Ausgestaltung eines Projektes entschieden werden.

Dr. Martin Huber MdL

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